
Wenn der Husky HyPET HPP 4.0 in Betrieb ist, hat der Heiztunnel nur eine Aufgabe: Jede Preform auf die richtige Temperatur zu bringen – schnell und gleichmäßig. Wenn die Leistung der Lampe schwankt oder das Gleichgewicht in den Heizzonen gestört wird, zeigt sich das an den Flaschen: dünne Wände, Spannungsrisse sowie ein charakteristischer bernsteinfarbener Schimmer. Zudem verlangsamt sich der Arbeitsprozess, damit keine Ausschussware entsteht.
Was wirklich wichtig ist
Die Heizlampe des Husky HyPET HPP 4.0 handelt sich um einen Kurzwell-Infrarot-Halogenstrahler, der aus einem Quarztunnel sowie einem R7s-Anschluss besteht, der perfekt zum Gerät passt. Die Lampe kann direkt in den vorhandenen Lampenhalter eingesetzt werden – ohne Umrüstungen oder Änderungen am Gerät. Wir wählen eine Lampe mit stabiler, hoher Leistung aus, damit die Oberfläche der Preform schnell erwärmt wird und der Kern Zeit hat, sich aufzuwärmen, ohne dass die Oberfläche beschädigt wird. Die Leistung und Spannung sind auf die Anforderungen des Originalheizers abgestimmt, sodass das Steuerungssystem des Geräts wie vorgesehen funktioniert.
Beim Husky HyPET HPP 4.0 sorgt eine konstante Erwärmung dafür, dass der Prozess des Stretch Blow Mouldings reibungslos abläuft. Dadurch werden temperaturbedingte Fehler vermieden und das Gewicht der Flaschen bleibt konstant. Dadurch entstehen weniger Stillstände, weniger Ausschussware und eine zuverlässige Leistung. Der Energieverbrauch sinkt, da die Lampe schnell die gewünschte Temperatur erreicht und diese auch stabil hält. Zudem werden die Wartungsintervalle länger, da der Quarztunnel sowie die Halterung für wiederholte thermische Belastungen geeignet sind.
Die Installation ist einfach: Schalten Sie das Gerät aus, überprüfen Sie die Ausrichtung der Lampe und ziehen Sie den R7s-Anschluss fest. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in der Sauberkeit. Staub auf dem Reflektor oder Fingerabdrücke auf dem Quarztunnel führen zu Temperaturschwankungen und stören das Gleichgewicht in den Heizzonen. Ersetzen Sie die Lampen in Gruppen pro Zone und überprüfen Sie anschließend die Temperatur mit einem Pyrometer. Nur bei sauberen Reflektoren und einer korrekt kalibrierten Heizzone wird die maximale Leistung erzielt.