
Der Winter hinterlässt Spuren an den städtischen Gebäuden. Hohe Decken, luftdurchlässige Türen sowie starker Fußverkehr sorgen dafür, dass eine herkömmliche Beheizung wie das Versuchen ist, einen Eimer mit einem Loch darin zu füllen. Wenn die Budgets begrenzt sind, stellt sich die Frage, wie man den Menschen trotzdem Komfort bieten kann, ohne die jährlichen Heizkosten in die Höhe zu treiben. Für öffentliche Einrichtungen ist der Kauf von Infrarotheizern in großen Mengen eine einfache Möglichkeit, Geld zu sparen.
Was technisch wichtig ist
Infrarotwärme wirkt anders. Diese Elektroheizer liefern Strahlungswärme, die Menschen, Böden und Gegenstände direkt erwärmt – nicht die Luft. In großen Empfangsräumen, Fitnessräumen oder Servicebereichen bedeutet das Komfort genau dort, wo er benötigt wird – ohne dass der ganze Raum beheizt werden muss. Die meisten Geräte arbeiten mit Standard-240-V-Stromkreisen, sodass die Installation einfach bleibt.
Im Inneren des Geräts sorgt ein Kohlenstofffaser- oder Quarzrohr für sanfte, gleichmäßige Infrarotwärme – mit schneller Reaktionszeit. Es gibt keinen langen Aufwärmvorgang, und es sind keine lauten Lüfter nötig. Die Steuerung ist einfach: Ein Thermostat, ein Timer sowie ein Umkippschutz sorgen für eine sichere und vorhersehbare Bedienung.
Warum das für diese Räume geeignet ist
Öffentliche Gebäude werden nur teilweise genutzt, und die Öffnungszeiten ändern sich oft. Mit Infrarotheizern kann man die Wärme genau dorthin leiten, wo die Menschen sich aufhalten. Dadurch wird Energie eingespart, die sonst für die Beheizung leerer Bereiche benötigt würde. Zudem entlastet dies die Hauptheizungsanlage.
Einrichtungen, die in stark frequentierten Bereichen auf Infrarotheizungen umsteigen, sehen eine Reduzierung der Winterenergiekosten – schließlich wird die Wärme sofort bereitgestellt und erlischt, sobald der Raum leer ist. Das Ergebnis ist eine messbare Reduzierung der jährlichen Heizkosten, während die Nutzer trotzdem einen konstanten, windfreien Komfort haben.
Was man beachten sollte
Infrarotwärme eignet sich besonders für offene oder halboffene Räume mit normaler Deckenhöhe. Sie erwärmt Oberflächen und Menschen direkt – dadurch sind Zuglufterscheinungen weniger ausgeprägt. Allerdings kann die Luft selbst kälter wirken, wenn man weit vom Heizer entfernt ist.
Planen Sie die Abdeckungsgebiete sorgfältig und montieren Sie die Geräte in der richtigen Höhe, damit sie der Bewegungsrichtung der Menschen entsprechen. Der Kauf in großen Mengen erleichtert die Beschaffung von Ersatzteilen und die Wartung. Prüfen Sie jedoch vor der Installation die lokalen elektrischen Anforderungen sowie die verfügbare Leistungskapazität der Stromkreise.