
Im Bereich des Blasformschließens beginnt der Prozess mit der Erwärmung der Preformen – und genau hier entstehen auch die meisten Unregelmäßigkeiten. Wenn der Erhitzungstunnel keine konstante Temperatur halten kann, führt das zu ungleichmäßigen Wandstärken der Flaschen sowie zu Problemen mit der Maschine selbst. Unsere PETC-Infrarotlampen sind so konzipiert, dass sie ohne weitere Einstellungen direkt in die bestehende Anlage eingebaut werden können.
Was technisch wichtig ist: Wir passen die Parameter an die Vorstellungen des Herstellers an, sodass die Lampen genauso funktionieren wie die Originallampen.
Bei Sidel-Maschinen arbeiten die Quarzhalogen-Infrarotemitter bei 240 V und einer Leistung von 2,0–2,5 kW. Sie verfügen über Standard-R7-Anschlüsse sowie eine Bogenlänge von 125–180 mm – je nach Aufbau des Erhitzungstunnels.
Für Krones-Anlagen liefern wir Emitter mit 230 V und einer Leistung von 1,8–2,2 kW. Auch hier gelten die gleichen Anschlussnormen sowie strenge Maßtoleranzen, damit der Abstand zwischen Transportband und Lampe immer optimal bleibt.
Bei Husky- und SACMI-Ausrüstungen verwenden wir Emitter mit 220–240 V und einer Leistung von 1,5–2,4 kW. Dabei wird auch die Geometrie des Reflektors sowie die Fokallinie berücksichtigt.
Für SIPA bieten wir Lampen mit 240 V und einer Leistung von 1,8–2,3 kW an. Diese sind auf die Erhitzungsbereiche der Preformen abgestimmt und garantieren eine stabile Temperaturentwicklung.
In der Praxis bedeutet das, dass die Temperatur stabil bleibt – innerhalb von ±2 °C – und die Prozesszeit ebenfalls konstant bleibt.
Warum das in der Praxis funktioniert: Die Vorteile sind klar: Durch die 1:1-Anpassung der Parameter entfällt die Notwendigkeit, den Erhitzungsbereich neu zu konstruieren – und es besteht auch kein Risiko von unzureichender Leistungsabgabe. Die Lampen erreichen schnell die gewünschte Temperatur, halten diese konstant und reduzieren somit Ausschuss durch Über- oder Unterhitzen. Der Energieverbrauch sinkt, da die Lampen perfekt auf den jeweiligen Erhitzungsbereich abgestimmt sind. Wir haben gesehen, dass Lampen mehr als 5.000 Stunden lang ohne größere Leistungsabfälle funktionieren – was wiederum weniger Umrüstungen und weniger Stillstandszeiten bedeutet.
Was noch wichtig ist: Es handelt sich dabei um direkte Ersatzteile – doch trotzdem müssen einige Dinge richtig eingestellt werden. Überprüfen Sie vor dem Kauf das Maschinemodell, die Spannung, die Leistung, die Länge der Lampe sowie den Anschlusstyp.
Reflektoren und Befestigungselemente müssen sauber sein und richtig ausgerichtet werden. Schon kleine Fehlstellungen können dazu führen, dass die Heizzone verschiebt wird – was wiederum zu Qualitätsproblemen führt.
Auch die Umgebung im Erhitzungstunnel muss sauber sein. Staub und Ablagerungen auf dem Quarztubus verringern die Effizienz und verkürzen die Lebensdauer der Lampen.
Wenn Sie höhere Produktionsgeschwindigkeiten einsetzen, müssen Sie sicherstellen, dass die Reaktionskurve der Lampe den höheren Ansprüchen gerecht wird – ohne dass es zu Temperaturschwankungen kommt.